
EISENMANN UND GÄSTE
24 STUNDEN KUNST BEGEGNEN IN UTOPIASTADT
VOM 10.12. - 11.12.2011 AB 20 Uhr // UNKOSTENBEITRAG FREI WÄHLBAR // BAHNHOF MIRKE, MIRKERSTR. 48 WUPPERTAL
Gregor Eisenmann lädt zu einer Reise in UTOPIASTADT ein. Abgelegt wird mit Klangwelten von Eberhard Kraneman (ex Kraftwerk, NEU!) und visuellen Welten von Gregor Eisenmann (Video).
Im weiteren Verlauf der Nacht führt uns die Reise ins Unbekannte an malerischen Aktionen und Installatio- nen vorbei, welche sich im stätigen Wandel befinden. Eine von den Besuchern generierte Skulptur wächst in die Nacht hinein und eröffnet neuen Raum. Der Weg über Kommunikation verschiedenster Medien, soll zum Austausch genreübergreifendender Kunst beitragen.
Im Dialog mit musikalischen Sessions befreundeter Musiker, suchen wir gemeinsam nach Ideen und Mög- lichkeiten. Es gilt die Weite vom künstlerischen Schaffen auszuloten.
„Die W E I T E schreit“ Schreiten Sie mit !
PROGRAMM
20:00 Uhr Eröffnung // 21:00 Sound-Art-Video-Live-Performance // 21:45 Live Painting // 22:30 Interaktive Skulptur (Einführung und Aufbau) // 23:00 Sound-Art-Video-Live-Performance // 23:35 Freiraum // 00:30 Sound-Art-Video-Live-Performance // 01:00 Ambient VJing / Live Painting // 11:00 Utopiastadtfrühstück (Mitbring-Frühstück) // 15:00 Ausstellungsrundgang // 18 - 20 Uhr Offene Gesprächsrunde (Rückblick auf künstlerrische Aktionen)
Begleitende Ausstellung, Ergebnisse und Dokumentation // Eintritt frei
13. – 16.12.2011, von 18 – 21 Uhr
17. – 18.12.2011, von 15 – 20 Uhr geöffnet

Der Drang Erlebnisse zu provozieren oder hervorzurufen welche eine nachhaltige Wirkung erzeugen, kann Ziel sein um prägende Werte zu schaffen. Die Suche nach wahrhaftigen Begegnungen gestaltet sich nicht immer als leicht und führt oft über intuitive Prozesse, welche stark mit den Prozessen des künstlerischen Schaffens verknüpft sind. Das pulsierende Leuchten der Farben, die Entmaterialisierung und das Loslösen vom „Jetzt“ und „hier“, beruhigt und erweckt zugleich das Unbekannte. Sehnsüchte entstehen und werden gebrochen, harte und weiche Klänge ringen um Aufmerksamkeit. Wie kann der „richtige Augenblick“ genutzt werden, um offenzulegen was verborgen und schwer erreichbar scheint. Ist der existenzielle Kampf ein Hindernis für die Kunst, oder eine Notwendigkeit für den gewissen „Prall“? Der Mut radikal Freiraum für die Kunst zu schaffen erfordert eine gewisse Opferbereitschaft, welche einen an den Rand des Geschehens drängen kann. Oftmals folgt eine Kapitulation oder eine Flucht in andere durchaus festere Strukturen.
Den letzten Weg müssen wir immer alleine gehen, aber wo können wir Raum eröffnen, Austausch ermöglichen und gemeinsam erleben und schaffen.
DIE WEITE SCHREEEIIITTT,
SCHREITEN SIE MIT !!!!
